Büroangestellte verschwenden 3,5 Jahre ihres Lebens mit unnötigen E-Mails
"E-Mails nehmen bis zu 25 Prozent eines Arbeitstages in Anspruch / Ein Drittel aller E-Mails irrelevant [...].
[...] Eine weitere Erkenntnis der Studie: E-Mails generieren immer neue E-Mails. Jede gesendete elektronische Nachricht führt zu vier bis sechs neuen E-Mails in der Inbox. Die befragten Manager stehen der E-Mail deshalb als internem Kommunikationsweg und Ersatz für persönliche Gespräche kritisch gegenüber: Entscheidungsprozesse via E-Mail werden als besonders zeitintensiv eingeschätzt. Ein effektiver Einsatz der elektronischen Post bleibt oft reines Wunschdenken. [...].
[...] Obwohl die Befragten von einer höheren Effektivität des Telefons überzeugt sind, zeigen die Studienergebnisse, dass viele Angestellte selten das Telefon benutzen und stattdessen komplexe Sachverhalte via E-Mail mit vielen anderen Kollegen in Kopie diskutieren. Dabei waren 43 Prozent der Meinung, dass nur jede zehnte E-Mail die Botschaft klar und deutlich übermittelt. [...]"
[...] E-Mails werden bevorzugt, obgleich das Telefon das bessere und effektivere Kommunikations-Tool ist. [...]"
(aus: Pressemeldung PLANTRONICS 04.06.2007)
Anmerkung der ki-werkstatt®: die Studie wurde von einer Firma in Auftrag gegeben, die selbst Headsets für Telefone produziert. Dennoch bestätigen die Ergebnisse dieser Studie das, was viele von uns bereits seit Jahren gewaltig nervt: statt kurz fünf Minuten zu telefonieren, verfassen viele Menschen lieber stundenlang eMails ...
Tarnen und täuschen - bezahlte Produktbewertungen im Internet
"Tarnen und täuschen - In der schönen neuen Welt des Mitmach-Internets hilft jeder jedem. Doch immer öfter stecken hinter Tipps und Empfehlungen bezahlte Werbebotschaften von vermeintlichen Privatleuten.
[...] Die Mitarbeiter der österreichischen Werbeagentur [...] sind Spezialisten dafür: Sie geben sich im Internet als Privatpersonen aus, um das Image und das Produkt ihrer Kunden 'ins rechte Licht zu rücken'[...]. Dabei schreiben sie erste eine Weile neutral, um glaubwürdig und authentisch zu erscheinen. Sind sie unter ihrem Pseudonym im Forum schließlich akzeptiert, können sie Diskussionen in die gewünschte Richtung lenken oder Produkte gezielt empfehlen [...].
[...] Eine der großen Attraktionen bei [...] sind die Buchbewertungen, die ganz normale Leser zu jedem Titel auf der Website hinterlassen können. Doch die Rezensionen stammen oft von Verlagsangestellten oder gar den Autoren selbst. [...]"
(aus: Stern 16/2007, Seite 188)
http://www.stern.de/computer-technik/internet/587334.html)